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Häufige Fragen

Das hängt von der Zahl der URLs, den gewählten Disziplinen und der Antwortzeit der Website ab. Die Performance-Messung läuft zuletzt und dauert am längsten; JS-Rendering verlängert den Crawl deutlich. Du kannst den Tab schließen – mit der Option „E-Mail, wenn fertig“ bekommst du einen Link, sobald der Audit abgeschlossen ist.

Der Website-Health-Score (0–100) fasst gemessene Checks aus acht gewichteten Kategorien zusammen. Schwere Mängel deckeln ihn (max. 49, 64 oder 69 – der Grund steht neben dem Score). Urteile: Sehr gut ab 90 ohne kritische oder hohe Probleme, Gut 75–89, Ausbaufähig 50–74, Kritisch unter 50.

Nein. Im Free-Tarif hast du 25 URLs insgesamt, einmalig pro Konto. SEO- & GEO- und Barrierefreiheits-Audits teilen sich das Kontingent. Starter und Pro begrenzen dagegen die URLs pro Audit (5.000 bzw. 50.000).

Pro Konto laufen gleichzeitig höchstens 1 Audit (Free, Starter) bzw. 2 Audits (Pro). Warte, bis ein laufender Audit fertig ist. Ist das Free-Kontingent aufgebraucht, brauchst du ein Upgrade.

Crawl-Ergebnisse werden ausschließlich auf Servern in Deutschland (Hetzner) gespeichert. Für E-Mail-Versand, Zahlungen und KI-Empfehlungen setzt Pfadfindr Dienstleister ein, auch in den USA – Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Crawl-Ergebnisse werden 90 Tage nach dem Crawl automatisch gelöscht – zusammen mit Report und Teilen-Link. Lade Ergebnisse, die du länger brauchst, vorher herunter.

Nein. Er ist ein Orientierungswert aus der automatischen Prüfung – kein Nachweis der Konformität mit WCAG/EN 301 549. Teile der Anforderungen lassen sich nur manuell prüfen.

GEO steht für Generative Engine Optimization. Pfadfindr prüft, ob KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews deine Website abrufen und verstehen können – KI-Crawler-Zugang, Inhalte ohne JavaScript, strukturierte Daten und Vertrauenssignale.

Ja, jederzeit über „Kündigung“ unten auf jeder Seite (pfadfindr.com/kuendigen) – auch ohne Login – oder über „Plan kündigen“ im Account. Monatliche Tarife enden zum Ende des laufenden Monats, Jahrestarife zum Ende der Laufzeit. Danach wechselt dein Konto in den Free-Tarif.

PfadfindrBot folgt den Regeln für „PfadfindrBot“, sonst denen für alle Crawler („*“). Die passenden Zeilen zum Erlauben oder Sperren stehen auf der Seite „Über PfadfindrBot“ (/bot). Danach startest du den Audit erneut.

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Wir antworten in der Regel innerhalb eines Werktags.
Erste Schritte

Den ersten Audit starten

Dieser Leitfaden führt dich durch deinen ersten Audit: Domain eingeben, Audit-Typ und Preset wählen, den Crawl verfolgen und den fertigen Report lesen. Du brauchst kein SEO-Vorwissen.

1. Domain eingeben und Audit-Typ wählen

Klicke im Dashboard auf „Neuer Audit“ oder öffne den Crawler. Gib die Domain deiner Website ein (z. B. www.deine-domain.de). Pfadfindr beginnt auf der Startseite und folgt internen Links. Danach wählst du den Audit-Typ:

  • SEO & GEO – Technik, Inhalte und Sichtbarkeit in KI-Suchen. Ergebnis ist der Website-Health-Score.
  • Barrierefreiheit – eigenständiger Audit nach BFSG / WCAG mit eigenem Report und eigenem Score (siehe Kategorie „Barrierefreiheit“).

2. Preset und URL-Zahl festlegen

Das Preset bestimmt, welche Prüfungen (Disziplinen) laufen – nicht, wie viele Seiten gecrawlt werden:

  • Schnell – die Grundlagen: Technik & Indexierung, Titel & Überschriften, Ladezeit, Sicherheit, Smartphone-Ansicht und KI-Suche (GEO).
  • Standard – zusätzlich Bilder, Inhalte, Strukturierte Daten, Interne Links, JavaScript-Inhalte, Sprachversionen, Datenschutz & Tracking, Versteckte Fehlerseiten und Kontakt & Formulare.
  • Vollständig – alle Disziplinen, inklusive der erweiterten Prüfungen.
  • Unter „Disziplinen anpassen“ kannst du einzelne Prüfungen an- oder abwählen.

Wie viele Seiten geprüft werden, legst du im Feld „Max. URLs“ fest. Dein Tarif setzt die Obergrenze: Free 25 URLs insgesamt (einmalig pro Konto), Starter bis 5.000 URLs pro Audit, Pro bis 50.000 URLs pro Audit.

Im Free-Tarif ist das Kontingent einmalig. Starte deshalb mit wenigen URLs und dem Preset Standard – so lernst du den Report kennen, ohne gleich alles zu verbrauchen.

3. Was während des Crawls passiert

Nach dem Start siehst du den Fortschritt live. Die Performance-Messung läuft bewusst zuletzt, weil sie am längsten dauert – wenn es gegen Ende langsamer wird, ist das normal. Du kannst den Tab schließen, der Audit läuft auf dem Server weiter. Mit der Option „E-Mail, wenn fertig“ in den erweiterten Optionen bekommst du eine E-Mail mit Link, sobald der Audit abgeschlossen ist.

Kann Pfadfindr einzelne Seiten nicht abrufen, liegt das meist an der Zielseite (Bot-Schutz, Rate-Limits, robots.txt oder reine JavaScript-Inhalte). Lösungen findest du im Artikel „Crawl-Fehler & Bot-Schutz verstehen“.

4. Den Report lesen

Ganz oben steht der Website-Health-Score von 0 bis 100 mit Urteil (Sehr gut, Gut, Ausbaufähig, Kritisch). Wie er berechnet wird, erklärt der Artikel „Den Health-Score verstehen“. Darunter findest du die Kategorien, die größten Hebel und alle Befunde nach Schweregrad – jeweils mit betroffenen URLs und einer konkreten Empfehlung.

  • Kritisch zuerst – meist geht es um Indexierbarkeit oder Erreichbarkeit.
  • Danach Hoch – deutlicher Einfluss auf Sichtbarkeit oder Nutzererlebnis.
  • Mittel und Niedrig als Feinschliff.
  • Der Aktionsplan sortiert die Befunde in Quick Wins, Wichtig und Backlog – ein guter Einstieg, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst.

5. Weiterarbeiten

Über „Export“ lädst du den Report als PDF, Excel, JSON oder als Ticket-Import herunter, über „Teilen“ erzeugst du einen Link zum Lesen ohne Login. Nach deinen Korrekturen startest du den Audit mit „Audit neu starten“ erneut – mit denselben Einstellungen – und siehst, ob der Score steigt.

Erste Schritte

Konto anlegen und anmelden

Für Audits brauchst du ein Pfadfindr-Konto. Die Registrierung ist kostenlos und startet im Free-Tarif.

Registrieren

  • Öffne „Kostenlos starten“ und gib Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen ein.
  • Du bekommst eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst nach der Bestätigung ist dein Konto aktiv.
  • Ist der Link abgelaufen, kannst du dir eine neue Bestätigungs-E-Mail schicken lassen.

Anmelden und Passwort vergessen

Du meldest dich mit E-Mail-Adresse und Passwort an. Hast du die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert, fragt Pfadfindr danach den Code aus deiner Authenticator-App oder einen Backup-Code ab. Passwort vergessen? Über „Passwort vergessen“ auf der Login-Seite bekommst du einen Link zum Zurücksetzen per E-Mail.

Die E-Mail-Adresse deines Kontos kannst du derzeit nicht selbst ändern.
Erste Schritte

Kurz-Audit ohne Konto

Auf der Startseite kannst du einen Kurz-Audit anfordern, ohne ein Konto anzulegen. Du gibst deine Website und deine E-Mail-Adresse ein. Nach der Bestätigung deiner Adresse prüft Pfadfindr bis zu 25 Seiten und schickt dir den Link zu deinem Kurzreport mit Health-Score und den drei wichtigsten Punkten.

So läuft es ab

  • Website und E-Mail-Adresse eingeben und „Kurz-Audit anfordern“ klicken.
  • Du bekommst eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach deiner Bestätigung startet der Audit.
  • Sobald der Audit fertig ist, bekommst du eine E-Mail mit dem Link zu deinem Kurzreport.
  • Die Einwilligung in Tipps, Newsletter und Angebote ist freiwillig und für den Kurz-Audit nicht nötig.

Die Prüfung liest nur öffentlich erreichbare Seiten und beachtet die robots.txt. Unbestätigte Anfragen löscht Pfadfindr nach 7 Tagen. Pro Website und E-Mail-Adresse ist die Zahl der Kurz-Audits pro Tag begrenzt.

Für alle Befunde, Exporte und eine größere Seitenzahl legst du ein kostenloses Konto an und startest einen vollständigen Audit.
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Crawl-Limits & URL-Kontingent

Kontingent pro Tarif

Dein Tarif begrenzt, wie viele URLs ein Audit verarbeiten darf. Das Limit gilt immer, egal was du in den erweiterten Einstellungen einträgst.

  • Free: 25 URLs insgesamt, einmalig pro Konto
  • Starter: bis 5.000 URLs pro Audit
  • Pro: bis 50.000 URLs pro Audit

Das Free-Kontingent wird nicht zurückgesetzt; SEO- & GEO- und Barrierefreiheits-Audits teilen es sich. In Starter und Pro gibt es kein Monatskontingent – das Limit gilt pro Audit. Gehörst du zu einem Team, nutzt du den Tarif und das Kontingent des Team-Kontos.

Wo du deinen Verbrauch siehst

Im Free-Tarif zeigen Dashboard, Crawler und „Account → Nutzung“, wie viele URLs du schon verbraucht hast. Verbucht wird nach Abschluss eines Audits die Zahl der tatsächlich gecrawlten URLs. Reicht der Rest nicht für die eingestellte URL-Zahl, begrenzt Pfadfindr den Audit automatisch auf den Rest und weist dich vor dem Start darauf hin. Ist das Kontingent aufgebraucht, kannst du erst nach einem Upgrade weitere Audits starten.

Umfang steuern: Max. URLs und Tiefe

  • Max. URLs – Obergrenze der gecrawlten Seiten, höchstens das Limit deines Tarifs.
  • Max. Tiefe – wie viele Klicks tief der Crawler ab der Startseite Links folgt. Eine geringe Tiefe begrenzt den Crawl oft schon, bevor Max. URLs erreicht ist.

Was am Limit passiert

Erreicht ein Audit das Limit, stoppt der Crawler kontrolliert. Alle bis dahin gecrawlten Seiten werden vollständig ausgewertet – du bekommst einen vollständigen Report für diesen Ausschnitt der Website.

Gleichzeitige Audits

Pro Konto laufen gleichzeitig höchstens 1 Audit (Free und Starter) bzw. 2 Audits (Pro). Läuft schon die maximale Zahl, warte, bis einer fertig ist. Ist der Server gerade voll ausgelastet, versuche es nach kurzer Zeit erneut.

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Presets und Disziplinen

Ein SEO- & GEO-Audit besteht aus Disziplinen – einzelnen Prüfbereichen. Im Crawler wählst du ein Preset oder stellst die Disziplinen selbst zusammen.

Die Gruppen im Crawler

  • Grundlagen: Technik & Indexierung, Titel & Überschriften, Ladezeit, Smartphone-Ansicht, JavaScript-Inhalte.
  • Inhalte & Struktur: Inhalte, Interne Links, Bilder, Strukturierte Daten.
  • Sichtbarkeit: Sprachversionen (hreflang), KI-Suche (GEO).
  • Sicherheit & Qualität: Sicherheit, Datenschutz & Tracking, Versteckte Fehlerseiten, Kontakt & Formulare.
  • Erweitert: zusätzliche Prüfungen, die weitere Angaben brauchen (z. B. eine alte Domain für den Domain-Umzug oder Wettbewerber-URLs für den Wettbewerbsvergleich). Ohne Angabe wird die jeweilige Prüfung übersprungen.

KI-Empfehlungen (Starter und Pro)

Mit der Option „KI-Empfehlungen“ ergänzt Pfadfindr die Befunde um KI-gestützte Handlungsempfehlungen. Die Option ist in den Tarifen Starter und Pro verfügbar; im Free-Tarif wird sie beim Start automatisch weggelassen. Welche Daten dabei an den KI-Dienstleister gehen, steht in der Datenschutzerklärung (Abschnitt KI-Empfehlungen): nur eine anonyme Zusammenfassung je Befund, keine Domain, URLs oder Seiteninhalte.

Für den Vergleich zweier Läufe derselben Website wählst du am besten dieselben Disziplinen. „Audit neu starten“ übernimmt die Einstellungen des letzten Laufs automatisch.

Barrierefreiheit ist kein Teil des SEO-Audits, sondern ein eigener Audit-Typ. Du wählst ihn im Fenster „Neuer Audit“ ganz oben.

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Erweiterte Crawler-Einstellungen

Pfadfindr crawlt mit sinnvollen Standardwerten. Die erweiterten Optionen im Crawler brauchst du, wenn eine Website sehr groß, empfindlich (Rate-Limits, Bot-Schutz) oder stark JavaScript-basiert ist.

Umfang: Max. URLs und Max. Tiefe

Max. URLs begrenzt die Zahl der gecrawlten Seiten und ist durch deinen Tarif gedeckelt (Free: dein Rest von 25 URLs insgesamt, Starter 5.000, Pro 50.000 pro Audit). Max. Tiefe steuert, wie viele Klick-Ebenen ab der Startseite verfolgt werden.

  • Max. URLs senken, wenn du nur einen Teil prüfen oder Kontingent sparen willst.
  • Max. Tiefe erhöhen bei tiefen Shop- oder Portalstrukturen.
  • Max. Tiefe begrenzen, damit sich der Crawler nicht in Filter- oder Seitennummerierungs-URLs verliert.

Tempo: Parallele Worker und Crawl-Verzögerung

„Parallele Worker“ legt fest, wie viele Seiten gleichzeitig abgerufen werden. Mehr Worker sind schneller, erhöhen aber das Risiko, dass der Server mit 429 (Too Many Requests) blockt. Dein Tarif begrenzt den wirksamen Wert: Free höchstens 5, Starter höchstens 8, Pro bis zum Server-Maximum. Die Crawl-Verzögerung ist eine Pause zwischen Anfragen; schon 1.000–2.000 ms senken die Last auf dem Zielserver deutlich.

Siehst du 429-Fehler, senke zuerst die Worker und erhöhe dann die Verzögerung. Hilft das nicht, lass die Crawler-IP beim Betreiber freischalten (siehe „429/403 beheben“).

JavaScript-Rendering

Standardmäßig liest Pfadfindr das HTML, das der Server ausliefert. Single-Page-Apps (React, Vue, Angular ohne Server-Side-Rendering) liefern dabei oft nur eine fast leere Hülle. Mit „JS-Rendering (Playwright)“ lädt Pfadfindr die Seiten in einem echten Browser (Chromium) und erfasst auch nachgeladene Inhalte. Der Crawl dauert dann deutlich länger. „Playwright-Konkurrenz“ (1–6) legt fest, wie viele Browser-Seiten gleichzeitig offen sind.

Sind deine Inhalte erst mit JS-Rendering sichtbar, sehen viele KI-Crawler sie wahrscheinlich gar nicht, weil sie kein JavaScript ausführen. Die eigentliche Lösung ist Server-Side-Rendering oder Prerendering – JS-Rendering deckt das Problem auf, behebt es aber nicht.

Weitere Optionen

  • E-Mail, wenn fertig: Du kannst den Tab schließen und bekommst eine E-Mail mit Link, sobald der Audit fertig ist.
  • Crawler-IP: die feste IP-Adresse, von der Pfadfindr crawlt – mit Kopieren-Schaltfläche, zum Freischalten beim Betreiber.

Empfohlene Einstellungen

  • Kleine Website: Standardwerte reichen, JS-Rendering aus.
  • Große Website: Max. URLs bis zum Tarif-Limit, höhere Max. Tiefe, Worker nach Bedarf erhöhen.
  • JavaScript-lastige Seite: JS-Rendering an, Playwright-Konkurrenz 2–3, weniger Worker; rechne mit längerer Laufzeit.
  • Empfindlicher Server oder Bot-Schutz: 1 Worker, 1.000–2.000 ms Verzögerung; bei 403 die Crawler-IP freischalten lassen.
Audits & Crawls

Crawl-Fehler & Bot-Schutz verstehen

Schlägt ein Crawl fehl oder liefert er weniger Seiten als erwartet, liegt die Ursache fast immer bei der Zielwebsite: Bot-Schutz, Rate-Limits, Serverprobleme, robots.txt oder reine JavaScript-Inhalte. Der Crawler PfadfindrBot liest zuerst die robots.txt, macht Pausen zwischen den Abrufen und meldet, was der Server geantwortet hat. So erkennst du die häufigsten Ursachen:

Bot-Schutz (403, „Just a moment“)

Viele Websites stehen hinter einem Bot-Schutz wie Cloudflare. Statt der echten Seite kommt dann eine Zwischenseite („Just a moment…“, „Verifying you are human“), meist mit Status 403, manchmal 503. Im Crawl siehst du dann fast nur 403-Antworten oder sehr kleine, fast gleiche Seiten.

Die saubere Lösung: Der Betreiber der Website schaltet die Crawler-IP von Pfadfindr frei. Wie das bei Vercel, Cloudflare und anderen geht, steht im Artikel „429/403 beheben“.

Rate-Limiting (429 Too Many Requests)

429 bedeutet, dass der Server die Anfragen zu schnell findet. Pfadfindr beachtet einen Retry-After-Header und bremst ab; bei empfindlichen Servern solltest du zusätzlich langsamer crawlen:

  • Parallele Worker senken, z. B. auf 1–3.
  • Crawl-Verzögerung erhöhen, z. B. auf 1.000–2.000 ms.
  • Danach den Audit neu starten.

Timeouts und Serverfehler (5xx)

Status 500, 502, 503 oder 504 heißen, dass der Zielserver überlastet ist oder Fehler hat – oft ist der Crawl die zusätzliche Last. Hilfe: weniger Worker, mehr Verzögerung. Treten die Fehler unabhängig vom Tempo auf, kann nur der Betreiber das Serverproblem lösen.

robots.txt sperrt den Crawler

PfadfindrBot folgt den Regeln für „PfadfindrBot“, sonst den Regeln für alle Crawler („*“). Ist die Startseite gesperrt, bricht der Audit ab und du siehst einen Hinweis, wie du PfadfindrBot freigibst. Sind nur Bereiche gesperrt, fehlen diese Seiten im Ergebnis. Die passenden robots.txt-Zeilen findest du auf der Seite „Über PfadfindrBot“ (/bot).

Leeres HTML bei JavaScript-Seiten

Reine Client-Side-Apps liefern im HTML nur eine fast leere Hülle. Die Seiten antworten mit 200 OK, aber die Inhaltsprüfungen melden kaum Text oder fehlende Überschriften. Aktiviere in den erweiterten Optionen „JS-Rendering“. Viele KI-Crawler führen kein JavaScript aus und sehen solche Seiten ebenfalls leer – Server-Side-Rendering ist hier die dauerhafte Lösung.

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429/403 beheben: Crawler-IP freischalten (Vercel, Cloudflare & Co.)

Antwortet eine Website trotz gedrosseltem Tempo dauerhaft mit 429 oder 403, entscheidet auf der Gegenseite ein Rate-Limit oder Bot-Schutz anhand der IP-Adresse. Am zuverlässigsten hilft eine gezielte Ausnahme: Der Betreiber nimmt die IP-Adresse von PfadfindrBot in seine Allowlist auf. Der Schutz bleibt für alle anderen aktiv.

Schritt 1: Crawler-IP finden

Die IP findest du im Crawler unter „Erweiterte Optionen“ im Feld „Crawler-IP“ (mit Kopieren-Schaltfläche) und auf der Seite „Über PfadfindrBot“ (/bot). Gib genau diese Adresse an den Betreiber der Website weiter.

Schritt 2 (Vercel): Firewall-Regel

  • Im Vercel-Dashboard das Projekt öffnen und zum Bereich „Firewall“ wechseln.
  • Eine Custom Rule anlegen: Bedingung „IP Address is equal to <Crawler-IP>“, Aktion „Allow“ bzw. Bypass.
  • Ist der Attack Challenge Mode aktiv, für dieselbe IP eine Bypass-Ausnahme ergänzen.
  • Speichern und den Audit neu starten.

Schritt 2 (Cloudflare): WAF-Skip-Regel

Bei Cloudflare legt der Betreiber unter Security → WAF → Custom rules eine Regel an, die auf „IP Source Address equals <Crawler-IP>“ passt, mit der Aktion „Skip“. Alternativ geht ein „Allow“-Eintrag in den IP Access Rules.

Andere Anbieter

Das Muster ist überall gleich: eine Allow- oder Bypass-Regel für die Crawler-IP, die vor der drosselnden Regel greift – etwa ein IP Set mit Allow-Regel in AWS WAF oder eine Ausnahme vom Rate-Limit in Nginx oder Apache.

Prüfe die angezeigte Crawler-IP vor größeren Audits. Ändert sie sich, muss die Allowlist angepasst werden. Eine IP-Adresse ist kein Geheimnis – jede gecrawlte Website sieht sie ohnehin in ihren Logs.
Ergebnisse verstehen

Den Health-Score verstehen

Nach jedem SEO- & GEO-Audit berechnet Pfadfindr den Website-Health-Score von 0 bis 100. Er beruht auf gemessenen Werten aus einem festen Katalog von Checks – zum Beispiel Ladezeit, Indexierbarkeit oder ob KI-Suchbots in der robots.txt erlaubt sind. Die Befunde bleiben deine To-do-Liste; der Score fasst den Zustand zusammen.

So entsteht der Score

  • Jeder Check bekommt 0–100 Punkte: 100 beim „guten“ Wert, 0 beim „schlechten“, dazwischen anteilig.
  • Checks werden in acht Kategorien zusammengefasst und nach Priorität gewichtet: SEO, Performance & Qualität, Sicherheit & Betrieb, Datenschutz & Tracking, GEO, Barrierefreiheit, Conversion & Funktion sowie Content & Daten.
  • Der Gesamtscore ist der gewichtete Mittelwert der Kategorien. SEO zählt am stärksten, danach Performance und Sicherheit.
  • Ein K.O.-Befund (z. B. ein ungültiges TLS-Zertifikat) deckelt seine Kategorie auf höchstens 40 Punkte.

Abdeckung: Nicht gemessen ist nicht schlecht

Nicht jeder Check lässt sich bei jedem Audit messen. Nicht gemessene Checks zählen nicht als Fehler: Sie senken die Abdeckung, nicht den Score. Checks, die nicht zutreffen (z. B. hreflang bei einer einsprachigen Website), fallen ganz heraus. Barrierefreiheit wird ohne manuelle Prüfung mit höchstens 60 % Abdeckung ausgewiesen. Manche Checks kannst du im Report selbst bewerten („Manuell bewerten“: bestanden, teilweise, nicht bestanden); der Report wird dann neu berechnet.

Obergrenzen: max. 49, 64 oder 69

Ein schwerer Mangel soll sich nicht durch viele bestandene Details wegmitteln lassen. Deshalb gibt es Obergrenzen für den Gesamtscore. Greift eine, steht der Grund direkt neben dem Score, z. B. „max. 49, weil die Startseite auf noindex steht“.

  • Höchstens 49: Das Viewport-Tag fehlt (auf der Startseite oder auf mindestens der Hälfte der Seiten), die Startseite steht auf noindex oder die robots.txt sperrt die Startseite.
  • Höchstens 64: 10 oder mehr verschiedene Probleme mit hoher Priorität.
  • Höchstens 69: ein kritischer Befund auf der Startseite oder auf großen Teilen der Website (mindestens 5 % der Seiten oder 10 URLs).
  • Es zählen nur Befunde, die mit ausreichender Sicherheit gemessen wurden.

Die Urteile

  • Sehr gut: ab 90 Punkten und kein kritisches oder hohes Problem offen.
  • Gut: 75–89 Punkte.
  • Ausbaufähig: 50–74 Punkte.
  • Kritisch: unter 50 Punkte.

Größte Hebel und Außen-Score

Unter „Größte Hebel“ zeigt der Report die drei Checks, deren Verbesserung den Score am stärksten anheben würde – mit den möglichen Punkten. Der Außen-Score berücksichtigt nur Checks, die sich von außen messen lassen, und ist damit gut mit anderen Websites vergleichbar.

Achte vor allem auf den Verlauf derselben Website. Halte zwischen zwei Vergleichsläufen die Einstellungen gleich (gleiche URL-Zahl, gleiche Disziplinen) – „Audit neu starten“ macht genau das.

Der Barrierefreiheits-Audit hat einen eigenen Score, der nicht in den Health-Score einfließt (siehe Kategorie „Barrierefreiheit“).

Ergebnisse verstehen

Report und Befunde nutzen

Der Report ist die Arbeitsgrundlage nach jedem Audit. Du öffnest ihn im Dashboard oder direkt nach dem Crawl über „Report öffnen“.

Befunde

Jeder Befund hat einen Schweregrad (Kritisch, Hoch, Mittel, Niedrig), die betroffenen URLs, die Belege und eine konkrete Empfehlung. Du kannst nach Schweregrad, Disziplin und Gerät filtern. Für viele Befunde gibt es eine Lösung zum Kopieren.

Aktionsplan

Der Aktionsplan ordnet alle Befunde nach Priorität in Quick Wins, Wichtig und Backlog – mit betroffenen URLs und Hinweisen zur Umsetzung. Du öffnest ihn als HTML oder lädst ihn als PDF herunter.

Dashboard: Portfolio und Deep-Dive

  • Portfolio: alle geprüften Domains mit Score, Trend, URL-Zahl und letztem Audit.
  • Domain-Deep-Dive: Verlauf einer Domain, Exporte des letzten Laufs und die Befunde im Detail.
  • „Als erledigt markieren“ in der Detailansicht eines Befunds nimmt ihn aus deiner Liste.
  • „Audit neu starten“ prüft die Domain erneut mit den Einstellungen des letzten Laufs.
Ob eine Korrektur wirkt, siehst du erst im nächsten Audit. Starte ihn nach deinen Änderungen neu und vergleiche Score und Befunde.
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Core Web Vitals erklärt

Core Web Vitals (CWV) sind drei Kennzahlen, mit denen Google die Nutzungserfahrung einer Seite misst: Ladegeschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität. Pfadfindr prüft sie in der Disziplin Performance, die im Audit zuletzt läuft.

Die drei Core Web Vitals und ihre Schwellenwerte

  • LCP – Largest Contentful Paint (Laden): Gut ≤ 2,5 s · Verbesserungswürdig bis 4,0 s · Schlecht > 4,0 s.
  • INP – Interaction to Next Paint (Reaktion): Gut ≤ 200 ms · Verbesserungswürdig bis 500 ms · Schlecht > 500 ms. INP hat 2024 FID abgelöst.
  • CLS – Cumulative Layout Shift (Stabilität): Gut ≤ 0,1 · Verbesserungswürdig bis 0,25 · Schlecht > 0,25.
  • Google bewertet am 75. Perzentil echter Seitenaufrufe, getrennt für Mobil und Desktop.

TTFB – wichtiger Diagnosewert

Time to First Byte (TTFB) ist die Zeit bis zum ersten Byte der Serverantwort. TTFB ist kein Core Web Vital, begrenzt aber, wie schnell LCP überhaupt werden kann. Ein schlechter LCP hat oft hier seine Ursache.

Häufige Ursachen und Lösungen

  • LCP: langsamer Server, render-blockierendes CSS/JS, große Hero-Bilder. Lösungen: LCP-Bild optimieren und priorisiert laden (fetchpriority=„high“), moderne Formate (WebP/AVIF), CDN und Caching.
  • INP: lange JavaScript-Aufgaben, sehr großes DOM, Drittanbieter-Skripte. Lösungen: lange Aufgaben aufteilen, unkritisches JavaScript später laden, Skripte reduzieren.
  • CLS: Bilder und Einbettungen ohne Größenangabe, nachgeladene Banner, Web-Fonts. Lösungen: width/height oder aspect-ratio setzen, Platz reservieren, Fonts vorladen.
Labor- und Felddaten messen Unterschiedliches. Weicht ein Wert im Audit von der Google Search Console ab, ist das normal – nutze Laborwerte zum Finden der Ursache und Felddaten zur Bewertung.

Wie CWV in den Health-Score eingehen

Performance-Werte sind Checks in der Kategorie „Performance & Qualität“ des Health-Scores; Probleme erscheinen zusätzlich als Befunde. Wie Kategorien gewichtet werden, erklärt „Den Health-Score verstehen“.

Barrierefreiheit (BFSG)

Barrierefreiheits-Audit (BFSG / WCAG)

Das Barrierefreiheits-Audit ist ein eigenständiger Audit-Typ – getrennt von SEO und GEO. Es hat einen eigenen Report, einen eigenen Score und einen eigenen Bereich im Dashboard (Tab „Barrierefreiheit“). Seine Ergebnisse fließen nie in SEO-Kennzahlen ein.

So startest du es

  • Auf „Neuer Audit“ klicken und im Fenster den Audit-Typ „Barrierefreiheit“ wählen.
  • Domain eingeben und festlegen, wie viele der wichtigsten Seiten zusätzlich im echten Browser geprüft werden (1–50).
  • Es zählt wie jedes Audit gegen das URL-Kontingent deines Tarifs.

Was geprüft wird

Alle gecrawlten Seiten werden im HTML auf typische Barrieren geprüft: fehlende Alternativtexte, leere Links, Formularfelder ohne Beschriftung, Überschriften-Sprünge, fehlende Landmarks und Skip-Links, Zoom-Sperren, Seitentitel und Seitensprache. Die wichtigsten Seiten prüft zusätzlich axe-core im echten Browser – inklusive Farbkontrast, zugänglicher Namen und ARIA. Jeder Befund ist einem WCAG-Erfolgskriterium (Stufe A/AA) zugeordnet.

Report und Score

Der Report zeigt die Befunde nach WCAG-Kriterium mit den betroffenen Elementen, einer Lösung zum Kopieren und den betroffenen URLs, dazu die Zahl der WCAG-Kriterien mit Befunden. Export als PDF, JSON, Excel oder Tickets (Jira, Linear).

Der Barrierefreiheits-Score ist ein Orientierungswert aus der automatischen Prüfung – kein Nachweis der Konformität mit WCAG/EN 301 549. Automatische Tests finden nur einen Teil der Barrieren; Tastaturbedienung, Screenreader-Tauglichkeit, verständliche Texte, Videos und PDF-Dokumente brauchen eine manuelle Prüfung.

Überwachen

Ab Starter kannst du eine Domain im Tab „Barrierefreiheit“ wöchentlich überwachen lassen. Nach jedem Lauf vergleicht Pfadfindr die verletzten WCAG-Kriterien mit dem vorherigen Lauf und meldet sich per E-Mail, wenn ein Kriterium neu verletzt ist.

Barrierefreiheit (BFSG)

BFSG-Check und Erklärung zur Barrierefreiheit

Zu jedem Barrierefreiheits-Audit erstellt Pfadfindr einen BFSG-Check: eine Übersicht über die WCAG-Kriterien mit Befunden und einen Entwurf der Erklärung zur Barrierefreiheit, der die gefundenen Mängel auflistet. Du öffnest ihn im Report über „Export“ → „BFSG-Check + Erklärung“; er öffnet sich als Seite zum Lesen und Drucken.

So nutzt du den Entwurf

  • Platzhalter (z. B. Name, Kontakt, Datum) durch deine Angaben ersetzen.
  • Prüfen, ob die aufgeführten Mängel und der Stand deiner Website zusammenpassen.
  • Die Erklärung vor der Veröffentlichung rechtlich prüfen lassen.
  • Nach Korrekturen einen neuen Audit starten und die Erklärung aktualisieren.
Der BFSG-Check ist kein Nachweis der Konformität mit WCAG/EN 301 549 und keine Rechtsberatung. Er zeigt, was die automatische Prüfung gefunden hat; Teile der Anforderungen lassen sich nur manuell prüfen.
GEO & KI-Suche

GEO & KI-Suche: Grundlagen

Generative Engine Optimization (GEO) ist die Optimierung für KI-gestützte Suche wie Google AI Overviews, ChatGPT Search, Perplexity oder Claude. Es geht darum, dass eine KI deine Inhalte abrufen darf, sie richtig versteht und in ihrer Antwort zitiert. Die GEO-Disziplin von Pfadfindr prüft dafür vor allem diese Bereiche:

1. Zugang für KI-Crawler

KI-Anbieter setzen getrennte Bots ein – für Training, für die Such-Indexierung und für den Live-Abruf durch Nutzer. Pfadfindr prüft, ob die suchrelevanten Bots in deiner robots.txt erlaubt sind und nicht von einem Bot-Schutz (WAF/CDN) blockiert werden.

  • OpenAI: GPTBot (Training), OAI-SearchBot (ChatGPT Search), ChatGPT-User (Abruf durch Nutzer).
  • Anthropic: ClaudeBot (Training), Claude-SearchBot (Suche), Claude-User (Abruf durch Nutzer).
  • Perplexity: PerplexityBot (Indexierung), Perplexity-User (Echtzeit-Abruf).
  • Google: Googlebot indexiert auch für AI Overviews; Google-Extended ist kein Crawler, sondern nur ein Opt-out-Token für das Training.
Wer in KI-Antworten sichtbar sein, aber nicht ins Training will, erlaubt die Such-Bots (z. B. OAI-SearchBot, Claude-SearchBot, PerplexityBot) und sperrt die Trainings-Bots (z. B. GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended). GPTBot zu sperren blockiert ChatGPT Search nicht.

2. Inhalte ohne JavaScript

Viele KI-Crawler führen kein JavaScript aus. Pfadfindr prüft, ob der Kerninhalt schon im ausgelieferten HTML steht.

3. llms.txt

llms.txt ist eine Datei im Stammverzeichnis, die KI-Systemen eine Übersicht deiner wichtigsten Inhalte anbietet. Sie ist eine Konvention, kein verbindlicher Standard – behandle sie als einfache Hygiene-Maßnahme. Fehlt sie oder ist sie fehlerhaft, bietet der Report unter „Export“ eine llms.txt-Vorlage zum Herunterladen an.

4. Strukturierte Daten und Entitäten

JSON-LD-Schemas wie Organization, Article oder FAQ helfen KI-Systemen, Inhalte und Beziehungen zu verstehen. Pfadfindr prüft Abdeckung und Gültigkeit und ob deine Organisation eindeutig ausgezeichnet und über sameAs-Links (z. B. zu Wikidata oder LinkedIn) verknüpft ist.

5. Vertrauenssignale und zitierfähige Inhalte

Pfadfindr prüft Signale wie erkennbare Autorenschaft, Über-uns- und Kontaktseiten sowie die Struktur deiner Inhalte: Überschriften, die Fragen aufgreifen, in sich geschlossene Antwortabschnitte, Listen und Tabellen.

Ergebnisse im Health-Score

GEO ist eine eigene Kategorie im Health-Score. Blockiert die robots.txt oder ein Bot-Schutz die Such-Bots, wiegt das schwer – beheb solche Befunde zuerst.

GEO & KI-Suche

KI-Sichtbarkeit (Beta)

Im Dashboard findest du den Hinweis „KI-Sichtbarkeit (Beta, bald verfügbar)“. Diese Funktion gibt es noch nicht. Pfadfindr entwickelt sie gerade und testet sie mit wenigen Pilotkunden.

Was du heute tun kannst

  • Einen Bericht von Hand anfragen: Auf der Seite „KI-Sichtbarkeit“ kannst du einen von Hand erstellten KI-Sichtbarkeits-Bericht (Beta) anfragen. Preis und Bedingungen stehen auf der Seite.
  • Bescheid bekommen: Trag dich dort in den Newsletter ein. Du bestätigst die Anmeldung per E-Mail und kannst dich jederzeit abmelden.
Die GEO-Disziplin im SEO- & GEO-Audit ist davon unabhängig und heute schon verfügbar. Sie prüft, ob KI-Crawler deine Website erreichen und verstehen können (siehe „GEO & KI-Suche: Grundlagen“).
GEO & KI-Suche

KI-Antworten: Warum Werte schwanken

KI-Suchsysteme wie ChatGPT oder die KI-Übersichten der Google-Suche antworten nicht immer gleich. Das betrifft jede Messung der KI-Sichtbarkeit. Hier findest du Antworten auf die drei häufigsten Fragen dazu.

Warum sehe ich etwas anderes?

KI-Antworten schwanken. Dein Konto, dein Verlauf, dein Standort und die genaue Formulierung verändern die Antwort. Misst Pfadfindr deine KI-Sichtbarkeit, fragen wir neutral, ohne Anmeldung, mit Standort Deutschland und wiederholt. Eine einzelne Antwort bei dir kann deshalb anders aussehen als unsere Rate über 4 Wochen.

Warum hat sich mein Wert geändert?

Jede Woche kommen neue Antworten dazu, die älteste Woche fällt heraus. Kleine Bewegungen innerhalb der Bandbreite sind normal. Wechselt ein KI-System sein Modell oder ändert ein Datenanbieter etwas, markieren wir das im Verlauf.

Wann wirkt meine Änderung?

Das hängt vom System ab. Antworten mit Websuche können eine Änderung nach einigen Tagen bis Wochen zeigen, sobald deine Seite neu erfasst ist. Antworten ohne Websuche beruhen auf gelerntem Wissen und ändern sich erst mit einem neuen Modellstand. Belastbar sehen wir eine Veränderung nach etwa 4 Wochen.

Monitoring

Domains automatisch überwachen

Mit Monitoring crawlt Pfadfindr eine Domain regelmäßig neu und meldet sich per E-Mail, wenn sich etwas verschlechtert – z. B. ein neues noindex, eine robots.txt, die Google oder KI-Crawler sperrt, verschwundene Titel oder längere Ladezeiten.

Umfang je Tarif

  • Free: kein Monitoring.
  • Starter: 1 Domain, wöchentlich.
  • Pro: bis zu 10 Domains, höchstens täglich.

Monitoring einrichten

  • Im Dashboard die Domain öffnen (Domain-Deep-Dive).
  • Im Bereich „Automatische Überwachung“ auf „Monitoring aktivieren“ klicken und das Intervall wählen.
  • Der erste Crawl läuft in Kürze. Danach wird jeder Crawl mit dem vorherigen verglichen.
  • Über „Pausieren“, „Fortsetzen“ und „Entfernen“ steuerst du die Überwachung.

Jeder Monitoring-Lauf ist ein normaler Audit mit Report und zählt zum Verlauf der Domain. Die URL-Zahl ist durch deinen Tarif begrenzt. Fällt dein Tarif unter Starter, wird das Monitoring pausiert.

Für Barrierefreiheits-Audits gibt es ein eigenes Monitoring im Tab „Barrierefreiheit“: Dort meldet Pfadfindr neu verletzte WCAG-Kriterien.
Exporte & Integrationen

Exporte: PDF, Excel, JSON und Tickets

Über „Export“ im Report, im Dashboard (Domain-Deep-Dive) oder direkt nach dem Crawl lädst du die Ergebnisse in dem Format herunter, mit dem du oder dein Team weiterarbeitet.

  • PDF – der Report zum Weitergeben und Drucken.
  • Excel (XLSX) – alle Befunde als Tabelle zum Filtern und Sortieren.
  • JSON – vollständige Daten für eigene Auswertungen.
  • Für KI (Markdown) – kompakte Textfassung der Ergebnisse, gemacht zum Einfügen in ChatGPT, Claude & Co.
  • Aktionsplan – als HTML-Ansicht oder PDF.
  • Tickets – Jira-CSV und Linear-CSV als Import für dein Ticket-System; im Untermenü „Tickets“, erzeugt beim Abruf.
  • llms.txt-Vorlage – erscheint, wenn deine Website keine gültige llms.txt hat.
  • BFSG-Check + Erklärung – bei Barrierefreiheits-Audits.
Wer einen Report nur lesen soll, braucht keinen Export: Ein Teilen-Link zeigt Befunde und Scores ohne Login.
Exporte & Integrationen

Report per Link teilen

Mit „Teilen“ im Report (oder „Öffentlich teilen“ nach dem Crawl) erzeugst du einen Link, über den andere den Report ohne Login lesen können – etwa Kunden, Kolleginnen oder Entwickler.

Was der Link zeigt

  • Befunde und Scores, nur lesend.
  • Keine Downloads, kein Roh-HTML und keine Screenshots.
  • Mit White-Label (Pro) erscheint der geteilte Report mit deinem Branding.

Gültigkeit und Widerruf

Der Link ist standardmäßig 90 Tage gültig; im Report kannst du 7, 30, 60 oder 90 Tage wählen. Das Ablaufdatum wird angezeigt. Über „Widerrufen“ machst du den Link sofort ungültig. Den Link siehst du nur direkt nach dem Erstellen – kopiere ihn dann. Erstellst du einen neuen Link, ersetzt er den alten.

Gib den Link nur an Personen weiter, die die Ergebnisse sehen dürfen. Wer den Link hat, kann den Report lesen. Wird der Audit gelöscht, funktioniert auch der Link nicht mehr.
Exporte & Integrationen

WordPress-Plugin verbinden

Mit dem Pfadfindr-Plugin prüfst du deine WordPress-Website direkt aus dem WordPress-Admin: Health-Score, Teil-Scores für SEO, KI-Sichtbarkeit und Barrierefreiheit und die fünf wichtigsten Befunde mit betroffener URL und Empfehlung. Der Audit läuft auf den Pfadfindr-Servern, nicht auf deinem Webserver. Das Plugin soll bald im offiziellen WordPress-Verzeichnis erscheinen; den aktuellen Stand siehst du auf der Seite „WordPress“.

Verbinden

  • Plugin installieren und aktivieren.
  • Im Plugin auf „Mit Pfadfindr verbinden“ klicken.
  • Auf pfadfindr.com anmelden oder ein kostenloses Konto anlegen.
  • Einmalig den Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bestätigen und die Verbindung freigeben. Ein Passwort gibst du in WordPress nie ein.

Was du wissen solltest

  • Das Plugin prüft nur die Domain, auf der es installiert ist. Andere Websites prüfst du mit deinem Konto auf pfadfindr.com.
  • Die Grenzen setzt dein Tarif: Das Plugin verbraucht dasselbe Kontingent wie Audits auf pfadfindr.com.
  • Deine Website muss öffentlich erreichbar sein. Lokale Seiten, Staging hinter Passwort oder Seiten im Wartungsmodus können nicht geprüft werden.
  • Das Plugin lädt nichts auf der öffentlichen Seite deiner Website und behebt Befunde nicht automatisch.
  • Verbundene Websites siehst du in „Account → API & Claude“ unter „WordPress-Plugin“ und kannst sie dort trennen. Änderst du dein Passwort, werden alle Verbindungen getrennt und du verbindest sie neu.
Konto & Team

Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung

Passwort ändern

Unter „Account → Profil“ änderst du dein Passwort. Du brauchst dein aktuelles Passwort; das neue muss mindestens 8 Zeichen haben. Verbundene WordPress-Websites werden dabei getrennt – du verbindest sie danach neu.

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) einrichten

  • Unter „Account → Profil“ auf „Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren“ klicken.
  • Den QR-Code mit einer Authenticator-App scannen (z. B. Google Authenticator oder 1Password) oder den Schlüssel manuell eingeben.
  • Den 6-stelligen Code aus der App eingeben und aktivieren.
  • Die Backup-Codes sicher aufbewahren. Sie werden nur einmal angezeigt, jeder Code funktioniert einmal.

Beim Anmelden gibst du nach dem Passwort den Code aus der App ein – oder einen Backup-Code, wenn du keinen Zugriff auf die App hast. Neue Backup-Codes erzeugst du mit deinem Passwort unter „Backup-Codes neu generieren“; die alten werden dabei ungültig. Deaktivieren kannst du 2FA ebenfalls mit deinem Passwort.

Aktiviere 2FA, vor allem wenn du Kundendaten oder ein Team verwaltest.
Konto & Team

Team einladen und verwalten

Mit der Team-Funktion arbeiten mehrere Personen in einem Konto. Mitglieder teilen sich den Tarif, das URL-Kontingent und die Audits des Kontos.

Sitzplätze

Wie viele Personen (inklusive Inhaber) ein Konto haben kann, hängt vom Tarif ab: Free 1, Starter 3, Pro 10. Belegte und freie Sitzplätze siehst du unter „Account → Team“.

Mitglieder einladen

  • Unter „Account → Team“ die E-Mail-Adresse eingeben und eine Rolle wählen: Admin oder Mitglied.
  • Die eingeladene Person bekommt eine E-Mail und nimmt die Einladung an.
  • Offene Einladungen kannst du zurückziehen, Mitglieder entfernen.

Rollen

  • Inhaber: verwaltet Team, Branding und Abrechnung. Nur der Inhaber kann ein Abo abschließen.
  • Admin: verwaltet Team und Branding.
  • Mitglied: arbeitet mit den Audits des Kontos.

Über „Zum Inhaber machen“ überträgst du die Inhaberschaft an ein Mitglied; du bestätigst mit deinem Passwort und wirst danach Admin. Hat ein Konto nach einem Tarifwechsel mehr Mitglieder als Sitzplätze, kann nur der Inhaber Audits starten, bis das Team verkleinert oder der Tarif angepasst ist.

Konto & Team

Eigenes Branding (White-Label)

Im Pro-Tarif erscheinen Reports, PDFs, Aktionspläne und geteilte Report-Links mit deinem Namen, Logo und deiner Akzentfarbe statt mit Pfadfindr.

Einrichten

  • „Account → Branding“ öffnen (sichtbar für Inhaber und Admins).
  • Agentur-Name und Akzentfarbe festlegen.
  • Logo hochladen: PNG, JPEG oder WebP, höchstens 300 KB, am besten quadratisch.
  • Die Vorschau prüfen und „Branding speichern“.
Das Branding gilt ab dem nächsten Audit. Bereits fertige Reports behalten ihr bisheriges Aussehen – starte den Audit neu, wenn du einen Report mit neuem Branding brauchst.
Abrechnung & Pläne

Tarife, Abrechnung und Kündigung

Deinen Tarif verwaltest du unter „Account → Plan & Abrechnung“. Dort siehst du deinen aktuellen Tarif und dein URL-Limit pro Audit.

Tarife im Überblick

  • Free – 25 URLs insgesamt (einmalig), alle SEO- & GEO-Disziplinen und das Barrierefreiheits-Audit.
  • Starter – 49 € pro Monat oder 468 € pro Jahr (zzgl. MwSt.): bis 5.000 URLs pro Audit, KI-Empfehlungen, Monitoring für 1 Domain wöchentlich, bis zu 3 Personen im Team.
  • Pro – 119 € pro Monat oder 1.140 € pro Jahr (zzgl. MwSt.): bis 50.000 URLs pro Audit, Monitoring für bis zu 10 Domains täglich, eigenes Branding (White-Label), bis zu 10 Personen im Team.
  • Den vollständigen Funktionsvergleich findest du auf der Preisseite.

Upgrade

Über die Preisseite oder die Upgrade-Schaltfläche unter „Plan & Abrechnung“ gelangst du zum sicheren Bezahlvorgang von Stripe. Nur der Inhaber eines Kontos kann ein Abo abschließen. Deine Umsatzsteuer-ID kannst du im Checkout angeben; die Umsatzsteuer berechnet Stripe automatisch. Sobald die Zahlung eingegangen ist, wird dein Tarif freigeschaltet.

Rechnungen, Zahlungsmethode, Kündigung

Deine Rechnungen siehst du unter „Plan & Abrechnung“ und lädst sie als PDF herunter. Zahlungsmethode und Rechnungsadresse verwaltest du im Stripe-Kundenportal („Abrechnung im Stripe-Portal verwalten“). Kündigen kannst du jederzeit über „Kündigung“ (unten auf jeder Seite, pfadfindr.com/kuendigen) oder über „Plan kündigen“ im Account – auch ohne Login. Monatliche Tarife kündigst du zum Ende des laufenden Monats, Jahrestarife zum Ende der Laufzeit – ohne Support-Ticket.

Nach dem Ende des Abos wechselt dein Konto in den Free-Tarif. Monitoring wird dann pausiert. Deine Audits bleiben im Rahmen der üblichen Speicherfrist erhalten (siehe „Datenschutz: Speicherort, Löschfristen, Datenexport“).

Sichere Zahlung

Zahlungen wickelt Stripe ab (PCI-DSS-konform). Deine Kartendaten gibst du nur auf der Bezahlseite von Stripe ein; Pfadfindr sieht und speichert sie nicht.

Early-Bird-Angebot: Bei Abschluss eines Monatsabos bis zum 31. Dezember 2026 erhältst du in den ersten 3 Monaten 50 % Rabatt auf Starter oder Pro – bei monatlicher Zahlung, Jahrespläne sind ausgenommen. Der Rabatt wird beim Checkout automatisch angewendet.
Datenschutz & DSGVO

Datenschutz: Speicherort, Löschfristen, Datenexport

Wo deine Daten liegen

Pfadfindr wird bei Hetzner auf Servern in Deutschland betrieben. Crawl-Ergebnisse werden ausschließlich in Deutschland gespeichert. Für einzelne Aufgaben setzt Pfadfindr Dienstleister ein, auch in den USA – z. B. für den E-Mail-Versand, die Zahlungsabwicklung und die KI-Empfehlungen. Welche das sind und auf welcher Grundlage, steht in der Datenschutzerklärung.

Wie lange Audits gespeichert bleiben

Crawl-Ergebnisse werden 90 Tage nach dem Crawl automatisch gelöscht. Damit verschwinden auch Reports und Teilen-Links dieses Audits. Brauchst du Ergebnisse länger, lade sie vorher herunter (z. B. als PDF, Excel oder JSON).

Deine Rechte im Konto

  • Daten exportieren: Unter „Account → Datenschutz“ lädst du alle deine Konto- und Audit-Daten als JSON herunter (DSGVO Art. 15/20).
  • Konto löschen: Ebenfalls dort. Alle Audits, Reports und Crawl-Daten werden unwiderruflich gelöscht (DSGVO Art. 17). Zur Bestätigung tippst du „LÖSCHEN“.

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Analysierst du Websites mit personenbezogenen Daten, verarbeitet Pfadfindr diese in deinem Auftrag. Den AVV nach Art. 28 DSGVO kannst du unter „Account → Datenschutz“ ansehen und akzeptieren; Datum und Version werden dort angezeigt. Beim Verbinden des WordPress-Plugins bestätigst du ihn einmalig.

Pfadfindr crawlt nur öffentlich erreichbare Seiten und beachtet die robots.txt. Geprüfte Domains werden nicht für Werbung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.